Nicht jeder Patient kann einen Einsatz lebend überstehen. In Rescue Operator kann bei jedem Einsatz eine individuelle Todeswahrscheinlichkeit pro Minute hinterlegt werden.
Dieser Wert beschreibt, wie wahrscheinlich es ist, dass ein Patient während des laufenden Einsatzes verstirbt. Die Wahrscheinlichkeit gilt dabei für alle Patienten an der Einsatzstelle (EST) gemeinsam.
Die Berechnung beginnt bereits mit dem Missionsbeginn.
Das bedeutet: Die Zeit läuft ab dem Moment, in dem der Einsatz gestartet wurde – unabhängig davon, ob bereits ein Rettungsmittel an der Einsatzstelle eingetroffen ist.
Dadurch ist es möglich, dass ein Patient bereits vor dem Eintreffen eines Rettungsmittels an der EST verstirbt.
Ein Einsatz besitzt eine Todeswahrscheinlichkeit von 1 % pro Minute.
Beginnt die Mission um 12:00 Uhr und das erste Rettungsmittel erreicht die Einsatzstelle erst um 12:08 Uhr, läuft die Sterbewahrscheinlichkeit bereits. Während dieser acht Minuten besteht je Minute zu 1 % die Möglichkeit, das ein Patient an der EST verstirbt.
Der Patient kann somit theoretisch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte versterben. Gleiches gilt dann für die Dauer, wenn bereits Fahrzeuge an der EST sind und endet erst, wenn die Behandlung des jeweiligen Patienten abgeschlossen ist.
Das derzeitige System betrachtet die Todeswahrscheinlichkeit zunächst unabhängig davon, welches Rettungsmittel bereits an der Einsatzstelle eingetroffen ist.
Die tatsächliche Behandlungssituation und der Einfluss von Rettungsmitteln auf das Überleben sollen in der weiteren Entwicklung des Systems noch genauer berücksichtigt werden.
Das bedeutet auch: Die aktuelle Sterbewahrscheinlichkeit ist nicht als vollständige medizinische Simulation zu verstehen. Sie bildet zunächst eine grundlegende zeitabhängige Wahrscheinlichkeit für das Versterben von Patienten ab.
Das System rund um das Sterben von Patienten befindet sich noch in der Weiterentwicklung.
Geplant bzw. möglich sind dabei unter anderem detailliertere Einflüsse durch:
die vergangene Zeit seit Missionsbeginn
die Versorgung durch Rettungsmittel
die Art und Schwere der Verletzung
vorhandene medizinische Ressourcen
weitere Faktoren innerhalb des Einsatzes
Die aktuell verwendete Todeswahrscheinlichkeit pro Minute stellt damit die Grundlage des Systems dar und kann zukünftig erweitert und verfeinert werden.